Letzten Dienstag ließen sich die Sat.1-Zuschauer ins Jahr 1414 entführen. Fast 10 Millionen Menschen waren begeistert. “Die Wanderhure” trifft damit den Nerv der Zuschauer. Alle, die nicht genug von Marie (Alexandra Neldel) und ihrem aufregenden Leben als Wanderhure bekommen können, schauen sich den Film jetzt kostenfrei auf den Seiten von Sat.1 an.
SAT.1 plant Fortsetzung der Wanderhure
Der Stoff, der bewegt: Die schöne Marie soll gegen ihren Willen mit dem unehelichen Sohn des Grafen von Keilburg (Michael Brandner) verheiratet werden. Doch Maries Herz gehört Michel (Bert Tischendorf), sie wehrt sich gegen die Hochzeit und büßt hart dafür. Der Verschmähte vergewaltigt sie, bezichtigt sie der Hurerei und wirft sie halb tot in den Fluss! Marie jedoch ist eine starke Frau und schwört Rache …
Sat.1 zeigt das Event jetzt nicht nur online, sondern es wird auch schon über eine Fortsetzung spekuliert. Laut BILD online ist es bereits beschlossene Sache, dass das Autorenehepaar Ingrid Klocke und Elmar Wohlrath, die unter dem Pseudonym „Iny Lorentz“ schreiben, daran arbeiten sollen.
Als weiteres Highlight gilt die Sat.1-Verfilmung des Romans „Die Kastellanin“. Nächstes Jahr sollen die Dreharbeiten dazu beginnen, ob Alexandra Neldel wieder die Hauptrolle spielen wird, ist noch ungewiss.

Alexandra Neldel war als Darstellerin der Marie vollkommen fehl am Platz. Ich habe sie immer als Darstellerin in der Serie “Verliebt in Berlin” gesehen. Auch der Darsteller des alten Grafen von Keilburg war unglaubwürdig. Er sollte mehr komische Rollen spielen und nicht den Bösewicht.
Habe den Roman “Die Wanderhure” schon mehrmals als Hörbuch gehört. Der Roman ist spannend, der Film dagegen gähnend langweilig.
Posted by Christiane Kühnel | 7. Oktober 2010, 11:39Ich habe den Roman und seine Fortsetzungen geliebt und bin nun von der Verfilmung relativ enttäuscht. Die Story wurde teilweise verdreht und auch die
Wanderzeit von Marie war viel zu
kurz gekommen.
Leider wieder einmal ein Film der
dem Buch nicht gerecht wird.
Posted by Kempe, Manuela | 7. Oktober 2010, 14:26Der Film “Die Wanderhure”entspricht nur zur Hälfte des Buches! Wer einen Film anpreißt,mit dem Originaltitel”Die Wanderhure” sollte das Buch zumindest gründlich lesen!Es wurde einiges verdreht oder sogar hinzugesponnen.
1.Marie war nicht in Michel verliebt sondern ,er war nur ein guter Freund.
2.Der Graf wollte Marie nicht heiraten,sondern nur das Geld ihres Vaters und hat sie deshalb angeklagt.
3.Marie hat NIE mit dem König geschlafen,sondern ihn erst gesehen beim Aufstand der Huren.
5.Marie wurde nach ihrer Unschuldigsprechung vom König mit Michel Verheiratet.Usw,usw .
Posted by Dombrowka Petra | 7. Oktober 2010, 15:49ICh fand Alexandra Neldel hingegen in der Rolle der Marie ganz gut, zumindest dem Aussehen nach habe ich mir Marie annähendern beim lesen so vorgestellt. Der Film aber ansich hat ja fast gar nichts mehr mit dem Buch zu tun. Wie Dombrowka Petra auch schon geschrieben hat waren hier wirklich sehr schwerwiegende Gegensätze zum Buch. Alleine schon die Beziehung zu Michel hat mich sehr gestört. Jedem der das Buch gelesen hat muß klar sein das Marie NIEMALS eine intime Beziehung mit einem Mann vor ihrer Schändung gehabt hat. Aber naja leider ist es ja meistens so das die Filme viel schlechter sind als die Bücher. Aber hier war ich sehr sehr sehr enttäuscht
Posted by Susanne Schwaiger | 7. Oktober 2010, 19:34Enttäuschend! Als ich gelesen habe das Alexandra Neldel die Marie spielt, war ich auf Grund ihres Alters schon sehr skeptisch. Eine über 34 Jährige soll eine knapp 18Jährige spielen?? Nichts gegen die Darstellerin, aber das ist doch sehr unglaubwürdig. Die Darstellerin der Rolle Mechthild von Arnstein ist viel zu männlich und unfreundlich. Am enttäuschensten fand ich das der kompl. Film fast gar nicht mehr dem Buch entspricht. Zuviel hinzugefügt oder verdreht. Der Film ist überhaupt nicht zu empfehlen und bedarf keiner Fortsetzung!
Posted by Ariane | 7. Oktober 2010, 19:41Die Unterschiede zwischen Film und Buch sind richtig, aber ich finde nicht, dass der Film deswegen schlecht ist. Wenn man bedenkt, wie viel Erzählstoff in diese wenigen Stunden gepresst werden “muss”, ist der Film gut gewesen. Maries Weg ist wirklich ganz schön verkürzt gewesen, aber dass und die fehlende Hochzeit mit Michel waren aber das einzige, was mir sauer aufgestoßen ist.
Wahrscheinlich ist das immer Ansichtssache, aber ich kann ganz und gar nicht unterschreiben, Alexandra Neldel hätte die Rolle schlecht gespielt und den Vergleich mit ihrer Rolle bei Verliebt in Berlin kann ich nicht nachvollziehen. Ich fand den Film auch nicht “gähnend langweilig”, sondern auf seine Weise spannend, trotz der Unterschiede zum Buch.
Posted by Anna | 7. Oktober 2010, 22:48Wenn man nun schon soviel Stoff in einen Film quetschen (pressen) muss, dann sollte man wenigstens den Stoff vom Buch verwenden und sich nicht irgendetwas zusätzlich ausdenken.
Ich verstehe die Filmmacher nicht, damit vergraulen sie die Fans von einem Buch und denken sie habn noch etwas gutes gemacht. Man kann auch bei der Story an sich bleiben und das was zuviel ist (laufzeittechnisch) wegkürzen, aber BITTE NICHT, NICHTVORHANDENES HINZUFÜGEN!?!
Posted by Bernhard | 26. Juni 2011, 08:55